Konzeption

  
Die Hubert-Burda-Grundschule ist eine einzügige Grundschule und liegt am Ortseingang von Fessenbach.
Der Unterricht findet Montag bis Freitag von 7.50 Uhr bis 13.00 Uhr statt.

Neben den verlässlichen Grundschulzeiten (8.35 Uhr bis 12.15 Uhr) kann an unserer Schule bei Bedarf kostenpflichtig eine Verlängerung der Betreuungszeiten von 7.00 Uhr/7.30 Uhr bis 13.00 Uhr/14.00 Uhr/15.00 Uhr/17.00 Uhr in Anspruch genommen werden (Schulkinderbetreuung).
 
Vervollständigt wird dieses Angebot durch eine Ferienbetreuung (max. 30 Tage). Diese unterschiedlichen Bausteine ermöglichen Eltern eine große Flexibilität.
Zusätzlich gibt es eine begrenzte Anzahl an Plätzen für Mittagessen-Abonnenten. Ein Mittagessen-Abonnement kann in diesem Fall fakultativ gebucht werden. Zuschüsse mit Familienpass sind möglich.

Das Kollegium besteht aus Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal.

Die Schule hat ein großzügiges Außengelände mit Spielflächen, Spielplatz und Klettergerüst, ein grünes Klassenzimmer sowie einen eigenen Schulgarten.
In unmittelbarer Nähe liegt die große Turn- und Gemeindehalle.

Durch die seit langem bestehenden erfolgreichen Kooperationen mit den örtlichen Vereinen wird das sportliche, musische sowie kulturelle Angebot für alle Schüler der Schule erweitert. Im Rahmen der Kooperation mit dem Musikverein haben unsere Schüler zum Beispiel die Möglichkeit, Blockflöte (Klasse 1/2) oder ein Blechblasinstrument (Klasse 3/4) zu erlernen.

Unterricht findet in der Regel nach dem Klassenlehrerprinzip statt.

Das Lesen hat einen besonders hohen Stellenwert an unserer Schule und wird durch das Leseprojekt „Lesekrott“ jährlich gewürdigt.

Jahreszeitliche Feste wie St. Martin, Weihnachtsfeier, Fastnachtstreiben, Theaterbesuche, Austausch mit einer franz. Partnerschule, Schulfeste, Projekttage und Schulchorauftritte gliedern und rhythmisieren das Schuljahr.
Sie führen zu einem lebhaften Miteinander zwischen all unseren Schülern, Lehrern und Eltern. Diese engagieren sich darüber hinaus an unserer Schule – so gibt es zum Beispiel einen Förderverein, und regelmäßig bieten Mütter den Schulkindern ein gesundes Frühstück an.
 
 
 


Quelle: Grundschule Fessenbach


Wir sehen uns als eine Einrichtung, in der die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt, gefördert und wertgeschätzt werden.
Es ist uns wichtig, dass die Kinder sich wohl und geborgen fühlen, um sich öffnen und entfalten zu können.
Wir bieten einen Raum des Erlebens, der Vertrauen, Geborgenheit und Stabilität erfahrbar macht.

Quelle: Stadt Offenburg

 
 

 

Was uns wichtig ist:

Das Kind im Mittelpunkt
Ausgang und Mitte unserer Arbeit ist das Kind.
Die Betreuung bietet Möglichkeiten zur Entwicklung der gesamten Persönlichkeit. Wir gehen vom Kind und seiner Individualität aus und geben Raum, den eigenen Rhythmus zu finden und sich zu entwickeln.
Wir geben dem Kind Zeit selbst aktiv zu werden und unterstützen es dabei die eigene Welt zu gestalten. Freies Spiel ist uns wichtig.
Wir arbeiten situationsbezogen, holen das Kind ab, wo es gerade steht und orientieren uns an den gegenwärtigen Bedürfnissen der Kinder. Wünsche und Interessen der Kinder nehmen wir ernst und greifen diese in unserer Arbeit auf.
Kinder brauchen eine vertrauensvolle Beziehung und vereinbarte, nachvollziehbare Regeln, die Orientierung und Sicherheit bieten. Sie brauchen Freiräume und Strukturen. Wir haben Rituale, feste Hausaufgabenzeiten und sich wöchentlich wiederholende Aktivitäten.
Wir bieten einen Raum der Lebendigkeit und Freude sowie der Entspannung und Ruhe.
Wir fördern freies, kreatives Arbeiten, stellen unterschiedliches Material bereit und stärken dadurch die Entdeckungs- und Lernfreude.
Wir bieten vielfältige kreative Angebote, an denen die Kinder selbstbestimmt teilnehmen können.
Wir gehen freundlich und respektvoll miteinander um und vermitteln somit Werte wie Toleranz, Achtsamkeit und Hilfsbereitschaft.
Wir fördern die Möglichkeit zur Eigenwahrnehmung und die Sozial- und Sachkompetenz.
Wir begleiten die Kinder dabei sich zu selbstständigen, selbstbewussten, konfliktfähigen und selbstverantwortlichen Menschen zu entwickeln.
 
Gemeinschaft leben – Individualität leben
Miteinander- Füreinander
Unsere Gemeinschaft ist geprägt von einem wertschätzenden Umgang miteinander. Konflikte werden direkt durch respektvolle Gespräche geklärt, wobei wir die Aufgabe des Moderators übernehmen.
Kinder haben somit die Möglichkeit, mutig die eigene Meinung zu vertreten, zu argumentieren, kooperativ und kritikfähig zu sein.
Jedes Kind formt die Gruppe mit.
Das Kind erlebt eine Gemeinschaft, in die es sich selbst einbringen, Veränderungen schaffen und Mitverantwortung tragen kann. Es gilt die eigenen Interessen mit denen der Gruppe abzustimmen
Zu der Entwicklung und Stärkung des Selbstbewusstseins gehört es, dass das Kind lernt seine Bedürfnisse mitzuteilen.
Gemeinsame Projekte, auch der gesamten Schulgemeinschaft, stärken das Miteinander.
 
Im Gespräch mit Eltern, Kooperation mit der Schule
Ganzheitlicher Erziehung und Bildung geht eine partnerschaftliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien und eine enge Kooperation mit der Schule voraus. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung des Kindes zu unterstützen, Probleme zu erkennen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
 

Einmal im Monat bietet Jutta Hugle ein kreatives Angebot für alle Kinder der Grundschule an.
 
Die Themen richten sich nach Jahreszeiten oder aktuellen Anlässen und die Techniken sind unterschiedlich:
  • Gestalten,
  • Malen,
  • Zeichnen,
  • Töpfern,
  • Filzen,
  • Falten,
  • Rhythmik und Tanz, um nur einige zu nennen.
  
 
Die Teilnahme ist freiwillig und findet in den Freistunden statt.
 

Wie unseren Leitsätzen zu entnehmen, kommt dem Lesen bei uns an der Schule eine besondere Bedeutung zu. So hat sich im Laufe der Jahre ein besonderer Wettbewerb entwickelt:
 
Zu Beginn des 2. Halbjahres findet bei uns ein Lesewettbewerb statt. Dabei kürt jede Klasse intern ihre drei besten Vorleser.
 
Ab Jahrgangsstufe 2 stellt jeder Schüler seinen Klassenkameraden ein jahrgangsadäquates Kinderbuch vor. Zu dieser Präsentation gehört ein Kurzvortrag über den Autor, das Zusammenfassen des Buches sowie das betonte Lesen einer ausgewählten Stelle. Untermalt wird dieser Vortrag durch ein selbstgestaltetes Plakat.

Die Kriterien der Präsentation werden im Deutschunterricht zuvor erarbeitet und jedes Schuljahr curricular vertieft. An unserer Schule stellt damit jedes Kind in seiner Grundschulzeit 3 Bücher vor, was wir als fundierte Präsentationsübung für die weiterführenden Schulen verstehen.
Die Klassenkameraden selbst bestimmen mit Hilfe eines Kriterienkataloges den Sieger durch Punktevergabe.
 
Die drei besten Vorleser kommen in die Endausscheidung. In dieser erhalten alle Finalisten zudem einen unbekannten Text, den es betont vorzulesen gilt.

Ein besonderes Highlight ist jedes Jahr die Kürung der „Lesekrott“. Einer der Finalisten kann durch besondere Lesetechnik oder Vortragsweise aus den Erstplatzierten zur Lesekrott bestimmt werden.
Unsere Jury besteht aus den Klassensprechern, zwei Lehrern und zwei Elternteilen. Es gibt jedes Jahr nur eine „Lesekrott“ an der Schule.
 
Bei der sich anschließenden großen Lesefeier werden die drei Gewinner und die Lesekrott geehrt. Hierbei stellen diese Ihre Buchpräsentation der ganzen Schulgemeinschaft vor. Umrahmt wird die Feier durch Gedichte, Sketche und Lieder.
Die Büchergutscheine wurden in den letzten Jahren von der Ortsverwaltung und unserem Förderverein gesponsert.
 
Parallel zu diesem klasseninternen Wettbewerb findet in jahrgangsgemischten Lesegruppen in diesen vier Wochen das Leseprojekt statt. Hierbei wird jedes Jahr eine Lektüre handlungs- und projektorientiert erarbeitet. Dabei übernehmen die Viertklässler Verantwortung für die jüngeren Gruppenmitglieder und lesen betont vor; die Erstklässler können dabei ihre ersten Leselernfortschritte zeigen. Alle Gruppenmitglieder gemeinsam erfüllen Aufgaben, die in einem Lesetagebuch dokumentiert werden. So findet Unterricht jahrgangsgemischt statt.
 
In den vergangenen Jahren wurden folgende Lektüren erarbeitet:
  • „Das Vamperl“
  • „Die kleine Hexe“
  • „Der Räuber Willibald“
  • „Die Schildbürger“
  • „Der kleine Wagusch“
  • „Grimms Märchen“
 

BiSS Transfer BW: Landesweiter Roll Out 2023
 
 
Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer)
 
BiSS-Transfer ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung in Schulen und Kitas (www.biss-sprachbildung.de). 
 
Ziel in Baden-Württemberg ist die Stärkung der Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Lesens. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Lesefertigkeiten (Lesetechnik, Leseflüssigkeit) sowie der Lesefähigkeiten (Leseverstehen, Lesestrategien). Auf der Basis eines einheitlichen und systematischen Lesecurriculums setzen die BiSS-Grundschulen Schritt für Schritt nachweislich lernförderliche Elemente im Leseunterricht um, wie z.B. das Training der Leseflüssigkeit mithilfe von Lautlesetandems und den Einsatz ausgewählter Lesestrategien. Damit die Umsetzung in allen Klassenstufen gut funktioniert, hat jede BiSS-Grundschule eine eigene Projektgruppe eingerichtet, die sich regelmäßig trifft, um über nächste Schritte in der Umsetzung zu sprechen. Jede Schule hat zudem eine BiSS-Ansprechperson, die gemeinsam mit der Schulleitung das Kollegium an der Schule dabei unterstützt, das BiSS-Leseförderkonzept umzusetzen.
 
In Baden-Württemberg nehmen mit Start des Schuljahres 2023/2024 insgesamt 2030 Grundschulen teil, die in 21 BiSS-Verbünden organisiert sind. Die Verbünde dienen der Vernetzung und dem Austausch. Hier können die Verbünde eingesehen werden: www.biss-sprachbildung.de/biss-vor-ort.
 
Unsere Grundschule ist auch mit dabei und gehört dem Verbund Offenburg an.
 
 
 

Quelle: ZSL Baden-Württemberg

 
 

 
Kooperation Musikverein - Schule

Die Kooperation mit ortsansässigen Vereinen ist uns wichtig und in unserem Schulcurriculum fest verankert. Hierbei profitieren alle Beteiligten von gewachsenen Strukturen zum Wohle der Kinder und der Jugendarbeit im Verein. Diese Kooperation wird von Vertrauen und Wertschätzung der Verantwortlichen getragen. So erwuchs im Laufe der Jahre eine sehr enge Kooperation mit dem Musikverein Fessenbach.

Flötenunterricht ab Klasse 1

Ab der Jahrgangsstufe 1 bietet der Musikverein in Kooperation mit der Schule Flötenunterricht an. Interessierte Eltern können ihr Kind über eine Mitgliedschaft im Musikverein an der Blockflöte von einer Musiklehrerin ausbilden lassen und damit einen musikalischen Grundstock legen. Wir als Schule versuchen hierbei den Stundenplan so zu gestalten, dass die Erstklässler nach ihrem Unterricht direkt in das 20 m weit entfernfte Probelokal in der Reblandhalle zum Blockflötenunterricht laufen können.
Bei Interesse wird dieser Unterricht in Jahrgangsstufe 2 weitergeführt.
Die ersten Ergebnisse des Blöckflötenunterrichts werden bei Schulfesten oder musikalischen Nachmittagen der Öffentlichkeit präsentiert.

Bläserklasse ab Klasse 3

Seit dem Schuljahr 2019/20 gibt es nun auch eine Bläserklasse ab der Jahrgangsstufe 3. Hierbei werden die Kinder an einem Blechblasintrument vom Dirigenten des Jugendorchesters ausgebildet. Auch diesen Unterricht versuchen wir durch eine verzahnte Stundenplangestaltung zu ermöglichen.

Als absolute Höhepunkte dieser Koperation können sicherlich die beiden Gemeinschaftsproduktionen, das Musical „Paul Pinguin“ und das Indianermusical „Wakatanka“, an dieser Stelle genannt werden.
Hierbei haben das Jugendorchester mit Unterstützung des großen Orchesters und der Schulchor unserer Schule auf einzigartige Weise zwei Musicals auf die Beine gestellt.
In diesen Produktionen war für alle spürbar, was gelebte Schule alles vermag. Eine großartige Erfahrung!
 
 
 

Jedes Jahr freuen sich die Kinder der Klasse 4 auf ihr Abschluss-Projekt und sind neugierig auf das aktuelle Angebot.
Die kreative Arbeit wird signiert und bleibt als Erinnerung in der Schule.
Seit vielen Jahren füllt sich somit das Schulhaus mit besonderen Kunstwerken.

Die Kinder der letztjährigen Abschlussklasse malten sich selbst mit Acrylfarben auf Leinwand, fertigten einen Rahmen aus Pappmaché und verschönerten diesen mit Goldfarbe. Somit entstand eine kleine Gemälde-Galerie.


 

Die Schule hat ein großzügiges Außengelände mit Spielflächen, Spielplatz und Klettergerüst, ein grünes Klassenzimmer sowie einen eigenen Schulgarten.
 
Im Frühjahr 2013 waren die Kinder der Schulkinderbetreuung von der Idee, einen Garten auf dem Außengelände unserer Schule anzulegen, begeistert.
Bei der Planung der Beete war es uns wichtig, diese so anzuordnen, dass ein übersichtliches Arbeiten für die Kinder möglich ist.
Mit einer Anschubfinanzierung durch das E-Werk Mittelbaden, unserem Förderverein und der fleißigen und tatkräftigen Unterstützung unseres Hausmeisters wurde unser Garten angelegt und durch einen Staketenzaun umgrenzt. Der Grundstein für unseren Schulgarten war gelegt.

Nachdem die Beete eingefasst, sowie die Wege fertig waren, nahm der Garten schon richtige Züge an.
Ein Gerätehaus zur Aufbewahrung der Gartenutensilien und Kompostbehälter vervollständigten das Projekt.
Für die Bewässerung sorgt ein großer Regenwassertank, der am Rand des Schulhofs aufgestellt wurde.
TBO unterstütze uns mit einer Lieferung guter Humuserde. Die Kinder waren mit Freude und Eifer dabei, die Erde für den Anbau zu richten.

Es wurde ein Schneckenzaun um unseren Garten angebracht. Dieser hilft, dass wir das leckere Obst und Gemüse nicht mit den Schnecken teilen müssen.
Die Vorbereitungen waren gemacht und wir konnten mit der Arbeit beginnen.
Das Gartenjahr beginnt bei uns im Januar mit dem Eintrag der Kinder in die Gartenteam-Liste und mit der Einteilung der Felder.

Wir planen mit den Kindern jährlich, welche neuen Sämlinge an Blumen und Gemüsesorten in der kommenden Saison in den Garten gepflanzt werden. Diese werden dann eingesät, pikiert und schließlich ins Freiland gesetzt.
 
Es freut uns sehr, dass Stefan Heinrich mit seiner Klasse bei der Schulgartenarbeit dabei ist und zwei Felder sowie ein Hochbeet übernommen hat. Ein weiteres Hochbeet wird für unser Kräutergärtchen genutzt.

2019 haben wir gemeinsam den ersten Platz beim Bundeswettbewerb, ausgeschrieben vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung in Berlin, erhalten. Es war ein großes Erlebnis für uns alle, welches in einem separaten Beitrag näher beschrieben wird.
Wir legen jedes Jahr ein Pflanzbuch an. Dazu malen die Kinder ein Produkt des Gartens und schreiben das Pflanz- und Erntedatum dazu. So können die Kinder nachschauen, wie lange eine Pflanze von der Aussaat bis zur Ernte braucht.
 
Gartenarbeit ist Teamarbeit
Immer drei oder vier Kinder des Gartenteams sind für ein Feld verantwortlich, bei größeren Aktionen helfen natürlich alle im gesamten Garten. Den Kindern macht es sehr viel Freude ihr Feld in Ordnung zu halten und zu beobachten, wie die Pflanzen wachsen.

Besonderen Spaß haben die Kinder, wenn sie das eigene Gemüse aus dem Garten essen können. Die Beeren werden sofort im Garten genascht, aus den Kartoffeln gibt es leckere Bratkartoffeln.
Im Kräutergarten wächst Salbei, Zitronenmelisse und Minze. Schnittlauch, Petersilie und Knoblauch-Schnittlauch werden direkt aus dem Garten gegessen oder zu Kräuterbutter und Kräuterquark verarbeitet.
 
Unser Schulgarten bietet auch die Möglichkeit künstlerisch kreativ zu werden. So werden Zaunhocker oder Pflanzschilder in der Schulkinderbetreuung getöpfert, glasiert und gebrannt. Diese finden einen schönen Platz in unserem Garten.

Jedes Jahr beteiligen wir uns an verschiedenen Schulgarten-Wettbewerben und waren auch immer sehr erfolgreich. Aktuell nehmen wir mit unserem neuen Projekt „Kunst im Garten“ bei einer Ausschreibung des Burda-Verlags teil.

Die Kinder suchen sich eine Pflanze im Schulgarten aus, betrachten sie intensiv und bringen diese auf Papier.
 
 
 

Pädagogische Lerninhalte und Ziele

Der Schulgarten ist ein Ort, indem vielfältiges Lernen stattfindet. Es ist wertvoll, die Kinder dazu zu bringen, die Welt der Natur zu schätzen und Sinneserfahrungen zu machen.
Die Liebe zum Gärtnern bei Kindern zu wecken ist ein Prozess, der aus vielen wunderbaren Momenten besteht. Die Freude und der Spaß am körperlichen Arbeiten, der Stolz über den Erfolg, wenn etwas wächst, und das Staunen über die Vorgänge in der Natur, das alles sind Erfahrungen, die die Kinder täglich im Schulgarten erleben können.
Der anfangs kahle Garten im Frühling quillt im Sommer über mit Pflanzen, die nicht nur wunderbar duften und bunt aussehen, sondern auch noch lecker schmecken. Kinder lieben es, die Blumen zu fühlen und daran zu riechen.
Wenn man den Kindern ein kleines Stück Garten gibt, das sie selbst versorgen dürfen, fördert man das Verantwortungsgefühl und schult die Beobachtungsgabe. Das Gärtnern verlangt Geduld und persönlichen Einsatz, auch in den Ferien.
Wenn Probleme beim schulischen Lernen bestehen, kann ein Kind im Schulgarten Selbstbewusstsein tanken. Es erfährt, wie durch eigenes Tun, aus einem kleinen Sonnenblumenkern eine riesige Sonnenblume entstehen kann.
Die Kinder erfahren den Jahreslauf der Natur, sie lernen, was die Pflanzen zum Wachsen brauchen und lernen, im Team zu arbeiten.
Ein Kind, das selbst Kartoffeln und anderes Gemüse anbaut, hat einen anderen Bezug und eine andere Wertschätzung zu diesen Nahrungsmitteln. Es macht Spaß, sich gesund zu ernähren, wenn man die Tomaten oder Karotten selbst angepflanzt hat. Bratkartoffeln aus dem eigenen Schulgarten zu genießen, ist ein besonderes Erlebnis. Ich finde es besonders schön, dass die Kinder ihre Begeisterung für die Gartenarbeit nach Hause tragen und Eltern aufgrund dessen sich selbst ein Hochbeet angelegt haben.

Wir freuen uns jedes Jahr auf unsere Arbeit im Schulgarten mit viel Sonnenschein, leckeren Früchten, besonderen Tomaten, frischem Gemüse, summenden Bienen und bunten Schmetterlingen.


 
 
 

Schweighouse sur Moder liegt bei Haguenau, etwa 30 km nördlich von Straßburg.
Die Kinder der Schule „ABCM Zweisprachigkeit – Unseri Schuel“ sprechen bereits recht gut deutsch, da sie zwei Tage in der Woche ihren kompletten Unterricht bei einer deutschsprachigen Lehrerin haben.
Seit dem Schuljahr 2000/2001 finden Briefwechsel und Begegnungen mit der Partnerschule statt. Einmal im Jahr treffen wir uns entweder in Fessenbach oder in Schweighouse, um einen Tag miteinander zu verbringen.